Bauen im Bestand - Lucklum

Baudokumentarische Erfassung und Analyse im ehemaligen Rittergut Lucklum durch Studierende der Fachrichtung Bauingenieurwesen und Architektur im Sommersemester 2019

Im Rahmen der Masterveranstaltung „Bauen im Bestand“ haben die Studierenden jeden Freitag die Möglichkeit eine baudokumentarische Erfassung und Analyse eines Gebäudes des ehemaligen Ritterguts Lucklum durchzuführen.

Das im Privatbesitz stehende Rittergut ist unser aktueller Projektpartner und ermöglicht uns vielfältige und intensive Forschungsarbeiten. Das Rittergut Lucklum befindet sich im Reitlingstal ca. 25 Autominuten von Braunschweig entfernt. Zu seiner jahrhundertealten Gutsanlage gehören ein Herrenhaus, eine Kirche, Wirtschafts- und Wohngebäude und ein einzigartiger Landschaftspark (https://www.rittergut-lucklum.de).

Aus den gewonnenen Ergebnissen werden von den Studierenden im weiteren Verlauf konkrete Szenarien für eine Weiter-, Neu- oder Umnutzung des Bauwerks diskutiert, um dadurch einen nachhaltigen Umgang mit dem Bestehenden zu ermöglichen.

Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Instituten der TU Braunschweig, u.a. dem ibt, IB, iBHolz, IGP und iBMB.

Einführungsveranstaltung im "Kuhstall" mit Sebastian Hoyer             
         

Zwischenpräsentation am 17.05.2019 im Rittersaal

   
           
            Besichtigung des Objektes "Reitstall"

(30/05/19)




EINLADUNG – Forum Bauforschung Moderne, FH Dortmund 23.-25.05.2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

  
gerne möchten wir Sie hiermit im Namen des DFG-Netzwerkes Bauforschung für jüngere Baubestände (NBJB 1945+) zum "Forum Bauforschung Moderne" am 23.-25.05.19 an der FH Dortmund einladen. 

Zahlreiche ExpertInnen aus Architektur, Bauingenieurwesen und Denkmalpflege werden Fragen zum Erhalten und Weiter­bauen jüngerer Baubestände der Moderne zwischen Neuem Bauen und Nachkriegsmoderne nach 1945 erörtern. Trotz einer unübersehbaren Fülle an Forschungsansätzen verschiedenster Disziplinen mangelt es bislang vor allem an Wis­sen über die konkreten Grundlagen des modernen Bauens, insbesondere zu Kon­struktionen, Materialien und Bauweisen: damit werden methodische Kernkompetenzen der historischen Bauforschung und Baugeschichte angesprochen, um für die Praxis geeignete Sanierungs- und Erhaltungsstrategien entwickeln zu können.

Flankiert wird das Forum durch die Vorträge von Volker Staab (Staab Architekten, Berlin) unter dem Titel „radikal behutsam“ am 23.05.19, 19.00 Uhr, und von Gerhard G. Feldmeyer (HPP, Düsseldorf) am 24.05.19, 17.00 Uhr, unter dem Titel „Revitalisierung über Generationen“ zu Sanierungspraktiken bei HPP im Umgang mit der Nachkriegsmoderne. 

*Das Forum Bauforschung Moderne am 24.05.2019 ist als Fortbildung für Mitglieder der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen/AKNW in den Fachrichtungen Architektur und Innenarchitektur mit 4 Unterrichtsstunden anerkannt. / Das Forum Bauforschung Moderne wird gefördert durch die hochschulinterne Lehrförderung (HiLF, 2019/20) der FH Dortmund und unterstützt vom DFG-Netzwerk für jüngere Baubestände 1945+ (www.nbjb1945.de) und DOCOMOMO Deutschland e.V.
Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten wird um Anmeldung zum Forum Bauforschung Moderne gebeten bis zum 14.05.19 unter der E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Mit freundlichen Grüßen
 

(15/05/19)


DFG-Forschungsnetzwerk für Baubestände 1945+ gegründet

Im Zuge des 50. Jahrestages der Koldewey Gesellschaft, wurde von einer Gruppe aus Wissenschaftlern das "Netzwerk Bauforschung jüngerer Baubestände 1945+"(NBJB 1945+) gegründet. 

Das Netzwerk, welches neben Mitgliedern vom Doerner-Institut München, der FH Dortmund, der Bauhaus-Universiät Weimar und der TU Braunschweig, mit Sebastian Hoyer auch einen Mitarbeiter vom IBT umfasst, beschäftigt sich mit drängenden Fragen zur Erhaltung und zum Weiterbauen von Nachkriegsgebäuden.

Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, die aktuellen Verfahren der bauhistorischen Bestandsdokumentation für jüngere Baubestände 1945+ zu diskutieren und adäquate Standards zu erarbeiten. Grundlage hierfür bilden praktische Erfahrungen der Netzwerk-Mitglieder aus laufenden Forschungen und Projekten. Das Netzwerk beabsichtigt, die zusammengetragenen Fallbeispiele zu dokumentieren, methodische Verfahren gegenüberzustellen und so sukzessive einen Handlungsleitfaden für die bauhistorische Forschung der Moderne zu erstellen.

Insgesamt sind 4 Workshops vorgesehen, die bestimmte Schwerpunktthemen der Baudokumentation von Baubeständen 1945+ aufgreifen.
Der erste Workshop ist auf den 28. September 2018 an der TU München datiert und beschäftigt sich mit Methoden der Bestands-Erfassung und Dokumentation.

Für weitere Infos können Sie gerne die Website des NBJB 1945+ besuchen.

(03/04/19)
 

Ältester Doktorand der TU Braunschweig am Institut für Bauwerkserhaltung und Tragwerk

Mit 86 Jahren ist Herr Dr. Brüdern der wohl älteste Doktorand der TU Braunschweig. Die Disputation zu seiner bautechnikgeschichtlichen Arbeit mit dem Titel „Wasserräder – Eine Beurteilung aus historischer und ingenieurtechnischer Sicht“ fand am 21.12.2017 statt. Weiter Informationen finden Sie hier.


Frau Dr. Krafczyk wird Präsidentin am NLD

Zum 1.9.2017 hat Frau Dr. Christina Krafczyk ihr Amt als Präsidentin des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege angetreten. Wir gratulieren zu der mit dieser Berufung verbundenen hohen Anerkennung ihrer Leistung und wünschen einen guten Start in diese spannende Aufgabe.
Frau Dr. Krafczyk hat jahrelang am Institut tragend mitgewirkt und herausragende Leistungen in Forschung und Lehre erbracht. Wir danken ihr für ihren wertvollen Beitrag und freuen uns auf die vielen bereits geplanten gemeinsamen Projekte.


Gastvorträge "Bauen im Bestand"

Im Rahmen unseres Projektes "Bauen im Bestand" finden am 30.06.2017 zwei Gastvorträge statt. Das Architekturbüro Dr. Krekeler Berlin/Braunschweig und Rocco Curti vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege berichten zum Thema Denkmalpflege und Bauen im Bestand aus ihrer täglichen Praxis. Die Vorträge finden ab 10 Uhr im Seminarraum EG, Beethovenstr. 51 statt. Wir freuen uns über interessierte Zuhörer.(pdf)
 
 

 

 
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